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Gehört das so??!
Die Geschichte von Elvis

von Peter Schössow

Niemand weiß, warum die Kleine mit der großen Handtasche wildfremde Leute anpflaumt - bis sich endlich jemand zu fragen traut. Sie ist traurig, weil Elvis tot ist. Nicht der Elvis, sondern ihr Kanarienvogel, der jetzt endlich ein feierliches Begräbnis bekommt. Ihren neuen Freunden kann die Kleine dann auch erzählen, wie Elvis so war und wie schön er gesungen hat. Ein Trostbuch für Kinder und ein wunderbares Bilderbuch voll Poesie.

Hanser, März 2005
ISBN-13: 978-3446205635
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Pelle und die Geschichte mit Mia
von Kari Vinje, Vivian Zahl Olsen

Pelle mag seine kleine Schwester sehr. Er ist stolz auf sie. Trotzdem muss er sie manchmal ein klein wenig zwicken. Nur so viel, dass sie schreit. Doch eines Tages reagiert Mia nicht, als Pelle sie an der Nase kitzelt. Sie rührt sich nicht. Mia ist tot! Einfühlsam erzählt die Autorin von Pelles Trauer, beantwortet Kinderfragen nach dem Tod. Sie wagt offene Antworten, die alle Empfindungen und Gedanken zulassen und tröstlich sind - für jeden, der einen geliebten Menschen verloren hat.

Vivian Zahl Olsen, Februar 2008
ISBN-13: 978-3765566554
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Lauras Stern
von Klaus Baumgart

Als Laura wieder einmal nicht schlafen kann und aus dem Fenster schaut, sieht sie, wie ein Stern direkt von dem Haus auf den Bürgersteig fällt. Laura nimmt das Sternchen mit in ihr Zimmer. Doch am nächsten Morgen ist das Sternchen verschwunden. Wie Laura es wiederfindet, was sie mit dem Sternchen noch alles erlebt, und daß man sich manchmal auch von Dingen trennen muß, die man sehr lieb hat, das erzählt diese einfühlsame Geschichte von Laura und ihrem Stern.

Baumhaus Medien, 2003
ISBN-13: 978-3833900013
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Matti und der Großvater
von Roberto Piumini

Mattis Großvater liegt im Sterben. Das behaupten zumindest die Erwachsenen. Mit ernsten, traurigen Mienen stehen sie um sein Bett herum. Aber Matti weiß es besser. Der Großvater hat ihm nämlich zugezwinkert und einen Spaziergang vorgeschlagen, von denen die anderen nichts zu bemerken scheinen. Gemeinsam gehen sie am Fluss entlang. Sie fangen Fische, taufen ein Pferd und besteigen einen Turm. Erst nach einiger Zeit fällt Matti auf, dass der Großvater immer kleiner wird. Er schrumpft. Irgendwann ist er nur noch eine Handbreit groß und sitzt in Mattis Haar. Als sie mitten in der Nacht zu Hause ankommen, ist Großvater nicht mehr da. Matti hat ihn eingeatmet und so kann er jederzeit seine Stimme in sich hören, egal was ihm die anderen erzählen.

Gütersloher Verlagshaus, Juli 2003
ISBN-13: 978-3423620659
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Ein Stern namens Mama
von Karen-Susan Fessel

Wenn die Menschen gestorben sind, werden sie zu Sternen, hat Mama gesagt. Natürlich weiß Louise, dass Sterne eigentlich kleine Planeten sind, die von der Sonne angestrahlt werden. Aber schließlich ist das Weltall noch nicht so ganz erforscht. Kann also immerhin sein, dass Mama jetzt tatsächlich ein Stern ist, der vom Himmel auf sie, Ruben und Papa herunterleuchtet und deshalb immer bei ihnen sein wird, oder? Ein Stern namens Mama.

Oetinger Verlag, Juli 1999
ISBN-13: 978-3789135040
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Abschied von Tante Sofia
von Hiltraud Olbrich, Astrid Leson

Die behutsam erzählte Geschichte handelt von der Freundschaft der alten Tante Sofia mit Franziska und Fabian. In den gemeinsamen Gesprächen erfahren Kinder vieles über die Vorstellungen und Hoffnungen Tante Sofias und über ihre Überzeugung, dass die Toten wie die Lebenden nahe bei Gott sind. Als Tante Sofia stirbt, sind die Kinder - bei aller Trauer, die sie empfinden - vorbereitet. Das Büchlein eignet sich hervorragend zum Einstieg in Gespräche über Sterben und Tod. Es gibt Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, ihre eigenen Gedanken und Gefühle, ihre Fragen und Ängste auszusprechen und bietet - wenn der Ernstfall schon eingetreten ist - eine Hilfe zur Bewältigung der Trauer.


Kaufmann, März 1998
ISBN-13: 978-3780624611
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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
von Jostein Gaarder

Für die krebskranke Cecilie ist es ziemlich langweilig, die Tage im Bett zu verbringen und das auch noch ausgerechnet an Weihnachten. Glücklicherweise besucht sie seit einiger Zeit ein netter Engel namens Ariel. So genau weiß die Kleine auch nicht, ob sie an Engel glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört nachdenken und bereden, was einem in den langen Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht. Und es sind die schwierigen Fragen, die das kleine Mädchen beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht die Seele? Gibt es Gott? Das Gespräch zwischen Cecilie und Ariel führt zu einer wunderbaren Begegnung zwischen Himmel und Erde und Cecilie versucht, Ariel einige seiner himmlischen Geheimnisse abzuluchsen. Für Ariel sind im Gegenzug dazu alle menschlichen Empfindungen fremd. Er kann sich Schmerzen oder Kälte partout nicht vorstellen. Mühsam macht sich Cecilie ans Erklären, und zusammen gelingen den beiden ganz treffliche Vergleiche: "Aber das muß doch ein typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke Pfefferminze?" Die beiden erkunden auf sehr unterhaltsame Weise das Terrain des anderen, ohne daß sie sich mit Unklarheiten lange aufhalten, "denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann ist Raten erlaubt."

DTV, Oktober 2001
ISBN-13: 978-3423129176                 
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Du wirst immer bei mir sein
von Inger Hermann, Carme Sole Vendrell

Das Buch erzählt die Geschichte des fünfjährigen Peter, der seinen Vater verloren hat und dennoch dessen Nähe in seinem Herzen fühlt: "...Da ist er ja. 'Papa!' Peter reißt die Augen auf. Nein, sehen kann er ihn nicht. Aber er spürt ihn. Ganz wirklich spürt er ihn....Er macht die Augen wieder zu und bleibt einfach eine Weile so sitzen - neben dem Papa."
Ein Buch, das Hoffnung macht, die Realität des Todes anzunehmen.

Patmos, Januar 2000
ISBN-13: 978-3491795211                 
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Wo die Toten zu Hause sind
Religion in den Lebenswelten der späten Moderne

von Christine Hubka, Nina Hammerle


Das Buch geht den Fragen auf die Spur: Wohin gehen die Toten? Was passiert nach dem Sterben? Und es erzählt dabei von Gottes Verheißungen und was uns Jesus über das Leben nach dem Tod und unserer Zukunft bei Gott berichtet hat. Die Zeichnungen verleihen dem ernsten Theme eine poetische Leichtigkeit und Fröhlichkeit.

Tyrolia, Februar 2004
ISBN-13: 978-3702225124                   
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Du bist immer noch bei mir
von Mariko Kikuta

Das Hündchen Shiro ist traurig und sehr einsam, seit seine Freundin Miki gestorben ist. Doch bald spürt es, dass Miki trotzdem noch immer bei ihm ist. Es braucht sich nur an ihre gemeinsame Zeit zu erinnern, und schon ist Miki wieder da... Die liebevollen Zeichnungen und die Texte, die mit so viel Liebe, Schönheit und Einfühlungsvermögen geschrieben sind, macht es zu einem empfehlenswerten Buch für Kinder, die einen lieben Menschen (oder Haustier) verloren haben, aber auch für Erwachsene, die manchmal einfach ein Seelenpflaster brauchen.

Carlsen, Oktober 2003
ISBN-13: 978-3551774316                  
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Vater und Tochter
von Michael Dudok de Wit

Abschied, Schmerz, Freundschaft, Liebe, eigene Kinder, Abschied - "Der Deich ist geblieben, aber das Wasser ist verschwunden ... Wo Wasser war, wächst nun Schilf ... Etwas hat sich gewandelt." Michael Dudok de Wit erzählt in knappen Worten und einfachen, bewegten, warmen Bildern die Geschichte von Leben und Tod und allem, was dazwischen liegt.

Freies Geistesleben, August 2003
ISBN-13: 978-3772522383                  
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Abschied von der kleinen Raupe
von Heike Saalfrank, Eva Goede

Schmierle und Schmatz sind Freunde. Schmierle ist eine Schnecke, Schmatz ist eine Raupe. Jeden Morgen weckt Schmierle ihren Freund und jeden Morgen findet Schmatz neue Ideen für den Tag. Eines Tages aber wacht Schmatz nicht mehr auf, als ihn Schmierle wecken möchte. Die Raupe scheint gestorben. Während die Schnecke neue Freunde findet, hat sie ab und an das Gefühl, die Raupe sehr ihr zu. Dies stimmt auch, denn als Schmetterling ist Schmatz oft eine unerkannte Beobachterin.

Echter, Februar 1998
ISBN-13: 978-3429019952                 
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Leb wohl, lieber Dachs
von Susan Varley

Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte. Den Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, den Fuchs Krawattenknoten schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als Dachs noch lebte. Und mit dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die Erinnerung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.

Betz, Januar 1984
ISBN-13: 978-3219102833                  
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Warum, lieber Tod...?
von Glenn Ringtved, Charlotte Pardi

Vier Kinder sitzen traurig am Küchentisch, weil ihre geliebte Großmutter sehr krank ist. Ein ungewöhnlicher Gast gesellt sich zu ihnen - ein alter Mann mit schwarzem Umhang. Sie erkennen in ihm den Tod und bieten ihm verzweifelt Kaffee an, damit er die Großmutter vergißt. Der Tod aber erzählt die Geschichte von den Brüdern Leid und Weinen und den Schwestern Freude und Lachen, die sich ineinander verlieben und merken, dass sie nicht mehr ohne einander sein können. Er fragt die Kinder, was das Leben wert sei, wenn es den Tod nicht gäbe. Mit eindringlichen Bildern wird erklärt, warum Menschen sterben müssen. Die Großmutter stirbt am Ende, und der Tod verlässt die Kinder - in Trauer, aber nicht ohne Trost. Einfühlsam, anschaulich und einprägsam vermitteln der eingängige Text und die stimmungsvollen, ganzseitigen Zeichnungen (wie mit Bunt- und Bleistift gezeichnet) diese wichtige Botschaft. Ein empfehlenswertes Bilderbuch für alle Eltern, die mit ihren Kindern auch über schwierige Themen sprechen möchten.

Rößler, Oktober 2002
ISBN-13: 978-3922681168                  
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Max, mein Bruder
von Sigrid Zeevaert

Die zehnjährige Johanna muss miterleben, wie ihr Zwillingbruder Max erkrankt, immer schwächer wird und stirbt. Ein Buch, das sowohl diejenigen ansprechen wird, die Krankheit und Tod eines Kindes als Eltern oder Geschwister erleben mussten, als auch diejenigen, die dieses Schicksal nicht am eigenen Leib erfahren haben, denn es ist ohne Sentimenalität und Selbstmitleid, dafür mit unverfälschten Gefühlen und eindringlicher Nähe geschrieben. Die Autorin lässt ein Kind erzählen, und in jedem Satz ist diese Sprache authentisch und echt.

Arena, Juli 1990
ISBN-13: 978-3401016436                  
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Eines Morgens war alles ganz anders
von Barbara Davids, Gabriele Münzer

Kinder, die vom Verlust durch Tod eines geliebten Menschen betroffen sind, reagieren oft mit Wut oder totalem Rückzug. Ihr Verhalten macht Empathie von anderen Kindern und Erwachsenen sehr schwer, die Gefahr einer Barriere des erstarrten Schweigens ist sehr groß. Betroffene Kinder, die dieses Buch zusammen mit Erwachsenen anschauen durften, reagierten erstaunlich. Sie konnten sich plötzlich mitteilen, mit dem Fluss der Dinge gehen, anstatt sich trotzig dagegen zu stemmen. Es gibt immer noch wenig Hilfe für Eltern und Kinder, die zur gleichen Zeit Abschied nehmen müssen von einem geliebten Verstorbenen. Dieses Buch spricht in einfachen, kurzen Sätzen über das Erstarren des Erwachsenen, der glaubt, in jedem Moment tapfer und stark sein zu müssen, und die dadurch entstehende Einsamkeit des Kindes, die Unsicherheit der nicht direkt betroffenen "Bezugspersonen", und die Erlösung, die durch eine echte Begegnung stattfindet.

Lambertus-Verlag, Januar 2000
ISBN-13: 978-3784112817                  
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Hat Opa einen Anzug an?
von Amelie Fried, Jacky Gleich


Bruno mag seinen Opa. Doch jetzt ist Opa fort. Sein Bruder Xaver sagt, er sei auf dem Friedhof. Papa sagt, im Himmel. Beides geht ja wohl nicht. Nein, die Erwachsenen können ihm seine Fragen nicht beantworten. Wer jetzt mit ihm angeln geht oder warum der Opa ihn einfach alleine lässt? Was Bruno erst wütend macht, verwandelt sich langsam in Trauer und dann ganz allmählich in eine schöne Erinnerung, die immer weniger schmerzt.


Carl Hanser, September 1997
ISBN-13: 978-3446190764                   
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Auf Wiedersehen, Mama!
von Elisabeth Zöller

Elisabeth Zöller gelingt es, das Sterben in unser Leben zurückzuholen als einen festen Teil davon - ein schmerzlicher Teil zwar, doch auch einer, der Veränderung und Neubeginn bedeutet. Niemals rutscht die Erzählung der 13-jährigen Flora, deren Mutter an Krebs erkrankt, ins Kitschige ab. Sie ist schlicht und eindringlich - und gerade deswegen rührend.

Fischer, September 2004
ISBN-13: 978-3596805099                 
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Servus Opa, sagte ich leise
von Elfie Donnelly

Michael ist zehn Jahre alt und erlebt das Sterben seines geliebten Opas. Von allen Familienmitgliedern ist für ihn der bevorstehende Verlust am schwersten. Aber am Tag der Beerdigung wird ihm klar, dass der Großvater nicht richtig tot ist, solange jemand an ihn denkt. Und das hilft ihm.

Dtv, 1984
ISBN-13: 978-3423700245                   
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Mein Gro▀vater war ein Kirschbaum
von Angela Nanetti

Großeltern sind etwas Wunderbares. Wenn sie dann auch noch so außergewöhnlich sind wie die des kleinen Tonino, ist das Kinderglück perfekt. Doch dies ist nicht die Geschichte von unbeschwerten Wochenenden auf dem Land, zumindest nicht nur. Es ist eine Geschichte über das Kranksein, das Sterben und den Tod, zuerst der Großmutter, schließlich des Großvaters. Angela Nanetti lässt Tonino die Geschehnisse selbst erzählen. Seine kindliche und doch so kluge Wahrnehmung sowie seine Erklärungsversuche machen einen großen Teil des Charmes dieses traurigen und anrührenden Buches aus. Gleichzeitig bringt seine Lektüre viel Freude und tiefe Zufriedenheit, sein Erzählton eine beschwingte Leichtigkeit. Dabei gibt es hier noch viel mehr zu entdecken: den Hund Floppy, die erste Schulzeit Toninos, die Schwierigkeiten seiner Eltern; und natürlich Felice, den Kirschbaum, den Großvater Ottaviano zur Geburt von Toninos Mutter gepflanzt hatte und der zum Mittelpunkt seines und des Großvaters Leben wird.

Behutsam, liebevoll, mit viel Humor und Verständnis hat Angela Nanetti eine realistische, jedoch nicht verletzende Schilderung vom Verlust eines geliebten Menschen für Kinder zum Vor- und Selberlesen geschrieben. Sie werden die Geschichte, die Gedanken und Empfindungen Toninos verstehen und sich in ihnen wieder finden, und er wird ihnen manches erklären können, bei dem die Erwachsenen nach Worten ringen.

Fischer, März 2003
ISBN-13: 978-3596804191                   
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Die Brüder Löwenherz
von Astrid Lindgren

Geschwisterliebe über den Tod hinaus und immer weiter! Liebevoll erzählt Astrid Lindgren die Geschichte der beiden Brüder, dem großen, schönen und starken Jonathan und seinem kleinen Bruder Krümel, die sich nach dem Tod in Nangijala treffen– dem Land der Sagen und der Märchen, dem geheimnisvollen Paradies, in dem alle Menschen friedlich zusammenzuleben scheinen. Doch dann wird das Leben in Nangijala von einem Tyrannen bedroht – und damit beginnt ein aufregendes Abenteuer für die Brüder Löwenherz.

Lindgren hat sich mit dem Thema Tod und Hoffnung, mit der Idee, dass Liebe auch über den Tod hinaus weiterbesteht, kindgerecht in diesem Buch auseinandergesetzt. Und zugleich so, dass eine zauberhafte Fabel entstanden ist, ein spannendes Märchen, bei dem Kinder fragen lernen: "Was heißt eigentlich Tod? Was heißt Sterben?". Die Antwort wird nicht sein, dass man sich den Tod ersehnen soll. Vielmehr nimmt Lindgren mit diesem Buch dem Tod einen Teil seines Schreckens, begreift ihn als Übergang: für ein Kind meiner Meinung nach ein wunderschönes Bild.

Oetinger Verlag, 1995
ISBN-13: 978-3789129414                   
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Audio-CD: Die Brüder Löwenherz
von Astrid Lindgren
Ein Hörspiel auf 2 Audio-CDs mit den Stimmen von Kurt Vethake, Uwe Paulsen und Peter Schiff.


Oetinger, Februar 2006
ISBN-13: 978-3789101700                   
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Im Land der Dämmerung
von Astrid Lindgren

Der kranke Göran muss schon seit einem Jahr das Bett hüten und kann nicht wie andere Kinder spielen gehen. Er ist krank und verbringt so die meiste Zeit lesend oder malend in seinem Bett. Wenn die Dämmerung hereinbricht, hält Göran immer 'Dämmerstunde'; zu dieser Zeit besucht ihn Herr Lilienstengel durchs Fenster. Herr Lilienstengel gehört zum Volk der Dämmerung und nimmt Göran jeden Abend mit ins Land der Dämmerung. In diesem Land kann der Junge fliegen, eine Straßenbahn steuern und sogar die Tiere können sprechen. Hier kann Göran Abenteuer erleben und sich trotz seiner Krankheit wieder wie ein normaler Junge bewegen.


Oetinger Verlag, Februar 1995
ISBN-13: 978-3789168130                   
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Und was kommt nach tausend?
Eine Bilderbuchgeschichte vom Tod

von Anette Bley


Lisa und den alten Otto verbinden eine enge Freundschaft und die Faszination für Zahlen. Otto erklärt Lisa, dass die Zahlen niemals aufhören. Auch sonst weiß er viel, aus dem Garten und vom Anfang und dem Ende aller Dinge. Lisa begleitet Otto, als er stirbt und sie scheinbar allein lässt. Scheinbar, denn in Gedanken fühlt sich Lisa ihm immer noch ganz nah. Eine sensibel erzählte Geschichte über die tiefe Verbundenheit zweier Freunde. Sie hilft Kindern, mit dem Tod eines geliebten Menschen umgehen zu können.

Ravensburger Buchverlag, Juli 2005
ISBN-13: 978-3473330706                   
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Mein trauriges Buch
von Michael Rosen, Quentin Blake


Michael Rosen ist einmal sehr traurig gewesen, als sein Sohn Eddie mit 18 Jahren starb. In diesem Buch schreibt er über seine Traurigkeit, wie sie ihn überwältigt, wie sie ihn manchmal aber auch sehr zornig macht, wie er gelernt hat, mit ihr zu leben. Er hat eine sehr persönliche, aber auch universelle Geschichte geschrieben. Quentin Blake begleitet sie mit seinen genialen, traurig-lustigen Bildern. - Wirklich heiter können wir nur werden, wenn wir auch lernen, traurig zu sein.


Freies Geistesleben, September 2006
ISBN-13: 978-3772520600                   
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Und was kommt dann?
Das Kinderbuch vom Tod

von Pernilla Stalfelt

Dieses Kinderbuch aus Schweden beantwortet Kinderfragen zum Tod auf eigenwillige wie kindernahe Weise. in dem es die vielfältigen Kindervorstellungen aufgreift: Es erklärt, wer alles sterben muss, was nach dem Tod vielleicht alles passiert, was auf der Beerdigung geschieht, wie in anderen Ländern und auch vergangenen Kulturen Abschied gefeiert wurde. Das Kinderbuch sollte bei konkreten Fragen und immer gemeinsam angeschaut werden.

Moritz, Juli 2000
ISBN-13: 978-3895651106
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Adieu Benjamin
von Willy Schuyesmans

"Das wärs", sagt Benjamin, "jetzt bin ich tot. Mein Herz schlägt nicht mehr." Erstaunt steht Benjamin vor seinem Krankenhausbett: Tot zu sein ist gar nicht so schlimm! Im Reich danach lernt er die alte Fientje kennen, die ihm hilft sich zurechtzufinden. Und fröhlich geht es da zu: Sie feiern tolle Feste und bald hat Benjamin auch einen Freund gefunden. Nur seine Eltern und seine Schwester Esther machen ihm Sorgen. Er weiß aber, wie er ihnen dabei helfen kann, über seinen Tod hinwegzukommen und Abschied von ihm zu nehmen. Ein wunderbar tröstliches Buch, das mit einer ungewöhnlichen Leichtigkeit dazu anregt, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen.

Pro Business, November 2005
ISBN-13: 978-3939000136                   
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