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Das oberste Ziel der Palliativmedizin – das Erreichen der bestmöglichen Lebensqualität – ist ohne Verbesserung der aktuellen Situation (sog. Symptomkontrolle) und Linderung der aufgetretenen Beschwerden nicht möglich.

So behandeln wir kompetent und konsequent folgende Symptome, die im Laufe der Erkrankung oder in Folge deren Behandlung auftreten:

  Schmerzen
  Übelkeit, Brechreiz
  Schwäche
  Anorexie
  Xerostomie
  Obstipation bzw. Diarrhoe
  Dyspnoe
  Schwitzen
  Dysphagie
  Juckreiz
  Anämie
  Dermatologische Symptome
  Epilepsie
  Schlafstörungen
  Desorientiertheit usw.
  Singultus

Eine wirksame und konsequente Behandlung belastender Symptome ist die wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität im Angesicht einer chronisch fortschreitenden Erkrankung.

Bei den Patienten, die auf unsere Palliativstation aufgenommen werden, werden die Symptome in Form eines standardisierten Fragebogens abgefragt. Die Therapie wird gezielt je nach vorhandenen bzw. angegebenen Symptomen eingeleitet.

Meist gelingt es uns mit den vorhandenen Therapiemöglichkeiten, eine signifikante Linderung der Beschwerden schon im ersten Behandlungsansatz zu erreichen. Das Ziel einer solchen symptomorientierten Behandlung ist eine völlige Beschwerdefreiheit.

Berücksichtigt werden folgende Grundsätze, um eine wirksame und umfassende Symptomkontrolle zu erreichen:

  Klärung der Symptomursache; wenn mehrere Faktoren für die Entstehung des Symptoms verantwortlich sind, so können die einzelnen differenziert und behandelt werden.

  Kausale Symptomtherapie (d.h. Behandlung der Ursache) stellt eine der wirksamsten Symptombehandlungen dar. Vorausgesetzt wird aber eine besonders kritische Abwägung der realistischen Behandlungschancen, der zu erwartenden Therapiewirkungen und Belastungen für den Patienten. Dabei entscheidet letztendlich der Patient, ob es für ihn sinnvoll ist, weiter sog. kurative Maßnahmen auszuschöpfen oder sich auf eine rein symptomatische lindernde Behandlung zu beschränken.

  Unsere Therapie ist individuell. Zwar richten wir uns nach den bekannten Richtlinien, Schemata und Stufenplänen, stellen aber für jeden Patienten nach Eruieren der Symptom-Checkliste eine individuelle Therapie zusammen.

  Die Behandlung ist streng symptomorientiert, d.h. es wird Therapie bei Beschwerden eingeleitet, die vom Patienten als belastend eingestuft werden. Bei Symptomen, die den Patienten nicht belasten (die nur erträgliche Einschränkungen verursachen), müssen oft keine aufwendigeren Therapien eingeleitet werden.

  Die Therapie, die von uns eingeleitet wird, ist auf den Erhalt der bestmöglichen Lebensqualität und größtmöglichen Unabhängigkeit (Autonomie) des Patienten ausgerichtet. Dabei legen wir einen großen Wert darauf, dass eine weitgehende Förderung und Einbeziehung der möglichen eigenen physischen und geistigen Aktivität ihren Einsatz findet.

  Insbesondere in der Palliativmedizin gilt der Grundsatz, die bestmöglichen Ergebnisse mit möglichst geringer Belastung für den Patienten zu erreichen. Es wird bei uns vor Beginn der Therapie die sog. 'Behandlungsnutzen-zu-Behandlungslast-Relation' kritisch überprüft. Die Therapie, die eingeleitet wird, soll für den Patienten ethisch vertretbar sein uns seine oft sehr begrenzten Kräfte nicht überstrapazieren.

  Wir sprechen über multimodale Therapieansätze auf der Palliativstation. So kommen sowohl konservative (nicht invasive), als auch invasive Therapieverfahren zum Einsatz, wobei die nicht invasiven Maßnahmen einen Vorrang haben.


 

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